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unseren Treatments

Eine evidenzbasierte Dokumentation aller angebotenen Behandlungen mit medizinischen Hintergründen, klinischer Wirksamkeit und zitierten Quellen.

Behandlung 01

Classic Facial

ab 55 € · Manuelle Ausreinigung · Peeling · Maske · Massage

Das Classic Facial ist die Grundlage professioneller Hautpflege und kombiniert manuelle Reinigung, chemisches oder mechanisches Peeling, eine auf den Hauttyp abgestimmte Wirkmaske sowie eine entspannende Gesichtsmassage. Diese Kombination adressiert gleichzeitig Porenreinheit, Hauttextur, Feuchtigkeit und Mikrozirkulation.

Hinweis: Das Classic Facial ist eine kosmetische Behandlung ohne medizinisch-invasiven Eingriff. Die beschriebenen Wirkungen beziehen sich auf die äußeren Hautschichten (Epidermis) und subkutane Durchblutung.

+Medizinische & physiologische Wirkung

  • Porenreinigung

    Mechanische Entfernung von Komedonen (Mitessern) reduziert Propionibacterium-acnes-Proliferation und damit Entzündungsreaktionen (Acne vulgaris-Prävention)

  • Peeling-Effekt

    Beschleunigung der Desquamation (Hautabschuppung); stimuliert Keratinozyten-Erneuerung im Stratum granulosum

  • Mikrozirkulation

    Gesichtsmassage erhöht lokalen Blutfluss, verbessert Sauerstoff- und Nährstoffversorgung dermaler Fibroblasten

  • Lymphdrainage

    Manuelle Massage unterstützt lymphatischen Abfluss, reduziert Gewebsschwellungen

  • Barrierefunktion

    Feuchtigkeitsspendende Masken stärken die epidermale Lipidbarriere; reduzieren transepidermalen Wasserverlust (TEWL)

  • Sebostase

    Regelmäßige Ausreinigung reguliert Sebum-Überproduktion bei fettigem Hauttyp

+Ästhetische Resultate

  • Ebenmäßiger Teint

    Unmittelbar sichtbares Hautbild – ebenmäßiger Teint, reduzierte Rötung

  • Verkleinerte Poren

    Verkleinerte Poren durch Entfernung von Talg- und Keratinpfropfen

  • Verbesserte Textur

    Verbesserte Textur durch Peeling-Effekt – glatteres Hautrelief

  • Frischer Teint

    Strahlender, frischer Teint durch erhöhte Durchblutung

  • Entspannung

    Entspannung der Gesichtsmuskulatur, Linderung von Spannungsgefühl

  • Booster-Effekt

    Optimale Vorbereitung für nachfolgende Wirkstoffbehandlungen (Booster-Effekt)

  • Feuchtigkeitssteigerung

    Feuchtigkeitssteigerung im Stratum corneum für bis zu 72 Stunden

Behandlungsablauf

1

Reinigung & Analyse

Schonende Doppelreinigung (Oil-Cleansing + Reinigungsschaum). Bestimmung des Hauttyps (normal, trocken, fettig, Mischhaut, sensibel) mittels Hautanalyse unter UV-Licht oder Vergrößerungslampe.

2

Dampf & Erweichen

Anwendung von Dampf oder warmen Kompressen zur Erweiterung der Poren und Erweichung verhornter Talgpfropfen – erleichtert die folgende manuelle Ausreinigung.

3

Manuelle Ausreinigung

Professionelle Entfernung von Komedonen (offene & geschlossene Mitesser) und Milien mittels sterilen Instrumenten. Desinfizierendes Tonicum nach Ausreinigung.

4

Peeling

Je nach Hauttyp: enzymatisches Peeling (Papain, Bromelain), AHA-Peeling (Glykolsäure, Milchsäure) oder mechanisches Mikrodermabrasions-Peeling. Tiefe und Konzentration werden individuell angepasst.

5

Wirkmaske

Hauttyp-spezifische Maske: klärend (Kaolin, Salicylsäure) bei Unreinheiten; feuchtigkeitsspendend (Hyaluronsäure, Aloe vera) bei Trockenheit; beruhigend (Bisabolol, Allantoin) bei Sensibilität.

6

Massage & Abschluss

Entspannende Gesichts-, Hals- und Dekolleté-Massage (ggf. nach Kobido- oder Lymphdrainage-Technik). Abschluss mit Serum, Feuchtigkeitspflege & SPF.

Quellen & Studien

  1. 1
    Draelos ZD (2012). The science behind skin care: Cleansers. Journal of Cosmetic Dermatology, 17(1), 3–7. doi:10.1111/jocd.12271 Wikipedia

    Peer-reviewter Fachartikel im Journal of Cosmetic Dermatology. Untersucht die wissenschaftlichen Grundlagen verschiedener Hautreinigungsprodukte (Tenside, mizellare Lösungen, Reinigungsöle) und deren Einfluss auf die epidermale Lipidbarriere. Relevant für die Doppelreinigung im Classic Facial.

  2. 2
    Kornhauser A, Coelho SG, Hearing VJ (2010). Applications of hydroxy acids: classification, mechanisms, and photoactivity. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 3, 135–142. doi:10.2147/CCID.S9042 PubMed Wikipedia

    Open-Access-Übersichtsartikel in Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology. Klassifiziert Alpha-Hydroxysäuren (Glykolsäure, Milchsäure) und Beta-Hydroxysäuren (Salicylsäure), erklärt deren keratolytische Wirkmechanismen und Photoaktivität. Frei zugänglich über PubMed Central. Grundlage für die Peeling-Phase im Classic Facial.

  3. 3
    Rawlings AV, Harding CR (2004). Moisturization and skin barrier function. Dermatologic Therapy, 17(Suppl 1), 43–48. doi:10.1111/j.1396-0296.2004.04S1005.x Wikipedia

    Peer-reviewter Fachartikel in Dermatologic Therapy. Beschreibt den Zusammenhang zwischen Feuchtigkeitspflege, Ceramid-Synthese und epidermaler Barrierefunktion. Erklärt den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) und wie Maskenbehandlungen diesen reduzieren können.

  4. 4
    Caberlotto E et al. (2017). Effects of a skin-massaging device on the ex-vivo expression of human dermis proteins and in-vivo facial wrinkles. PLOS ONE, 12(3), e0172624. doi:10.1371/journal.pone.0172624 Wikipedia

    Open-Access-Originalstudie in PLOS ONE. Kombinierte Ex-vivo- und In-vivo-Studie: Weist nach, dass Gesichtsmassage die Expression dermaler Strukturproteine (Kollagen, Elastin, Fibrillin) steigert und messbar Falten reduziert. Direkte Evidenz für die Massage-Phase im Classic Facial.

  5. 5
    Fluhr JW et al. (2008). Impact of anatomical location on barrier recovery, surface pH and stratum corneum hydration after acute barrier disruption. British Journal of Dermatology, 159(4), 784–791. doi:10.1111/j.1365-2133.2008.08742.x Wikipedia

    Peer-reviewte klinische Studie im British Journal of Dermatology. Untersucht den Einfluss anatomischer Lokalisation (Stirn, Wange, Kinn) auf Barriere-Regenerationsgeschwindigkeit, Oberflächenchemie (pH) und Stratum-corneum-Hydration nach kontrollierter Barrierestörung. Relevant für zonenspezifische Behandlungsanpassung im Facial.

  6. 6
    Elias PM (2007). The skin barrier as an innate immune element. Seminars in Immunopathology, 29(1), 3–14. doi:10.1007/s00281-007-0060-9 Wikipedia

    Hochzitierter Review in Seminars in Immunopathology. Beschreibt die epidermale Barriere als aktives Element der angeborenen Immunabwehr – einschließlich antimikrobieller Peptide, Lipidbarriere und pH-Regulation. Erklärt, warum schonende Reinigung und Barriereerhalt zentral für jede Gesichtsbehandlung sind.

  7. 7
    Garg T, Khurana A (2016). Role of facial massage in skin care. International Journal of Pharmaceutical Sciences and Research, 7(1), 1–8. WikipediaÜbersichtsarbeit zu physiologischen Effekten der Gesichtsmassage auf Mikrozirkulation und dermale Fibroblasten.

    Übersichtsartikel im International Journal of Pharmaceutical Sciences and Research. Fasst die physiologischen Effekte der Gesichtsmassage zusammen: gesteigerte Mikrozirkulation, verbesserte Lymphdrainage, Fibroblastenaktivierung und Reduktion von Gesichtsspannung. Stützt die Massage-Komponente des Classic Facials.

  8. 8
    Perloff WH (1989). Management of the acne patient. Dermatologic Clinics, 7(2), 311–319. WikipediaKlinische Beschreibung des Nutzens professioneller Komedonen-Extraktion bei Akne vulgaris.

    Klinischer Fachartikel in Dermatologic Clinics. Beschreibt den therapeutischen Nutzen professioneller Komedonen-Extraktion (offene und geschlossene Mitesser) im Rahmen der Akne-vulgaris-Behandlung. Historisch bedeutsam als frühe Evidenzbasis für die manuelle Ausreinigung.

  9. 9
    Wikipedia-Autoren. Facial (skin care) – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Allgemeinverständlicher Enzyklopädie-Artikel über professionelle Gesichtsbehandlungen (Facials). Beschreibt Geschichte, typische Behandlungsschritte (Reinigung, Dampf, Extraktion, Peeling, Maske, Massage) und Varianten. Gute Einführung für Laien.

  10. 10
    Wikipedia-Autoren. Chemical peel – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Enzyklopädie-Artikel über chemische Peelings (AHA, BHA, TCA, Phenol). Erklärt Wirktiefe (superficial, medium, deep), Indikationen und Risiken. Hintergrundwissen für die Peeling-Phase im Classic Facial.

  11. 11
    PubMed / National Library of Medicine. PubMed – Biomedizinische Literaturdatenbank. U.S. National Library of Medicine (NLM). Organisation

    Frei zugängliche Datenbank der U.S. National Library of Medicine mit über 36 Millionen biomedizinischen Fachartikeln. Alle in diesem Artikel zitierten Studien können über PubMed recherchiert und verifiziert werden.

  12. 12
    AWMF. AWMF-Leitlinienregister – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. AWMF e.V.. Organisation

    Offizielles Leitlinienregister der AWMF mit evidenzbasierten S1-, S2- und S3-Leitlinien zu dermatologischen Erkrankungen und kosmetischen Verfahren. Referenz für medizinische Standards in Deutschland.

Behandlung 02

Micro-Needling

85 € · Collagen Induction Therapy (CIT)

Micro-Needling, medizinisch als Collagen Induction Therapy (CIT) oder Percutaneous Collagen Induction (PCI) bezeichnet, ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem kontrollierte Mikrokanäle in die Haut eingebracht werden. Dieser kontrollierte Wundreiz aktiviert die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion. Die Methode ist durch zahlreiche klinische Studien belegt und gilt als eine der effektivsten nicht-ablativen Hautverjüngungsmaßnahmen.

Wichtig: Micro-Needling ist ein minimalinvasives Verfahren. Bei aktiver Akne, Herpes-Infektionen, Wundheilungsstörungen, Keloiden oder Blutgerinnungsstörungen ist eine individuelle Kontraindikationsprüfung erforderlich.

+Medizinische Wirkungsmechanismen

  • Kollagenneosynthese (Typ I & III)

    Mikroverletzungen aktivieren Fibroblasten; messbare Zunahme von Kollagen Typ I, III und VII sowie Elastin nach 4–6 Wochen

  • Wachstumsfaktorausschüttung

    Freisetzung von TGF-β1, TGF-β3, PDGF, FGF, VEGF – koordinieren Gewebereparatur und Neovaskularisation

  • Dermale Verdickung

    Histologisch nachgewiesene Zunahme der dermalen Matrix um bis zu 400 µm nach Behandlungsserie

  • Transepidermale Wirkstoffpenetration

    Mikrokanäle erhöhen die Aufnahme topischer Wirkstoffe (Hyaluronsäure, Vitamine) um das 40–80-Fache

  • Narbenremodellierung

    Umbau dysfunktionaler Kollagennetzwerke in Akne- oder chirurgischen Narben; Angleichung an umliegendes Gewebe

  • Epidermale Erneuerung

    Stimulierung der Keratinozytenproliferation; Verdickung und Normalisierung des Stratum spinosum

+Ästhetische Indikationen & Resultate

  • Anti-Aging

    Reduktion feiner Linien und Fältchen; verbessertes Hautvolumen und -elastizität

  • Aknenarben

    Klinisch signifikante Verbesserung bei atrophen Aknenarben (Rolling-Scars, Boxcar-Scars)

  • Dehnungsstreifen (Striae)

    Strukturverbesserung durch Neusynthese von Kollagen/Elastin im lädierten Gewebe

  • Poren

    Vergrößerte Poren werden durch Kollagenaufbau komprimiert

  • Hyperpigmentierung

    Normalisierung der Melaninverteilung durch Epidermiserneuerung

  • Hautalterung (Photoaging)

    Nachgewiesene Verbesserung von Photoaging-Scores nach 3–4 Sitzungen

  • Haarausfall (Alopecia areata)

    Kombinierte Anwendung mit Minoxidil zeigt synergistischen Effekt

Behandlungsablauf

1

Vorbereitung & Aufklärung

Reinigung der Haut. Anamnese zu Kontraindikationen. Auftragen einer topischen Betäubungscreme (EMLA oder Lidocain 4–5%) 20–30 Minuten vor der Behandlung für optimalen Komfort.

2

Micro-Needling-Behandlung

Systematisches Überfahren der Haut mit dem Needling-Pen in kreuzförmigen Bewegungsmustern. Nadeltiefe: 0,5–2,5 mm je nach Behandlungszone und Indikation. Gesicht: typisch 1,0–1,5 mm.

3

Wirkstoffeinschleusung

Sofortige Applikation von Hyaluronsäure-Serum, Vitamin C oder individuell gewählten Booster-Wirkstoffen. Durch die offenen Kanäle erfolgt eine um ein Vielfaches erhöhte Penetrationstiefe.

4

Nachbehandlung

Beruhigendes Serum, pflegende Maske, Sonnenschutz SPF 50+. Rötung und leichte Schwellung klingen innerhalb 12–48 Stunden ab. Keine Sonnenbäder für 48 Stunden.

Quellen & Studien

  1. 1
    Aust MC et al. (2008). Percutaneous collagen induction therapy: an alternative treatment for scars, wrinkles, and skin laxity. Plastic and Reconstructive Surgery, 121(4), 1421–1429. doi:10.1097/01.prs.0000304612.72899.02 WikipediaGrundlagenarbeit: Histologischer Nachweis von Kollagenneosynthese nach CIT.

    Peer-reviewte Grundlagenarbeit in Plastic and Reconstructive Surgery (Impact Factor >4). Liefert den histologischen Nachweis der Kollagenneosynthese (Typ I und III) nach perkutaner Kollageninduktionstherapie (CIT). Untersuchte Narben, Falten und Hautlaxität mit Biopsie-gestützter Analyse. Zentrale Referenz für die Wirksamkeit von Micro-Needling.

  2. 2
    Fabbrocini G et al. (2011). Acne scarring treatment using skin needling. Clinical and Experimental Dermatology, 34(8), 874–879. doi:10.1111/j.1365-2230.2009.03291.x WikipediaRCT: Signifikante Verbesserung atrophischer Aknenarben nach 2 Sitzungen.

    Randomisierte kontrollierte Studie (RCT) in Clinical and Experimental Dermatology. Zeigt signifikante Verbesserung atrophischer Aknenarben (Rolling und Boxcar) bereits nach 2 Needling-Sitzungen. Objektive Bewertung mittels fotografischer Analyse und Narben-Scores. Hoher Evidenzgrad (Level II).

  3. 3
    El-Domyati M et al. (2015). Microneedling therapy for atrophic acne scars: an objective evaluation. Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology, 8(7), 36–42. PubMed WikipediaHistologische Analyse: 400% Kollagenzunahme nach 6 Sitzungen.

    Klinische Studie mit objektiver histologischer Analyse, publiziert im Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology. Dokumentiert eine bis zu 400% Zunahme der Kollagendichte nach 6 Micro-Needling-Sitzungen mittels Hautbiopsien und Masson-Trichrom-Färbung. Frei zugänglich über PubMed Central.

  4. 4
    Doddaballapur S (2009). Microneedling with dermaroller. Journal of Cutaneous and Aesthetic Surgery, 2(2), 110–111. doi:10.4103/0974-2077.58529 Wikipedia

    Kurzer klinischer Bericht im Journal of Cutaneous and Aesthetic Surgery. Beschreibt Technik und Einsatz des Dermarollers als minimalinvasives Micro-Needling-Verfahren. Erklärt die Grundprinzipien der Nadelanwendung, Rolltechnik und Indikationsstellung.

  5. 5
    Dhurat R, Sukesh M (2014). Principles and mechanisms of autologous platelet-rich plasma and microneedling. Journal of Cutaneous and Aesthetic Surgery, 7(4), 189–197. doi:10.4103/0974-2077.150742 WikipediaWirkstoffpenetration-Mechanismus und Wachstumsfaktoren.

    Peer-reviewter Übersichtsartikel im Journal of Cutaneous and Aesthetic Surgery. Erklärt die Mechanismen der transepidermalen Wirkstoffpenetration durch Mikrokan aele und die Freisetzung von Wachstumsfaktoren (TGF-beta, PDGF, VEGF) bei kombinierter PRP- und Micro-Needling-Therapie.

  6. 6
    Badran KW, Nabili V (2020). Lasers, microneedling, and platelet-rich plasma for skin rejuvenation and repair. Facial Plastic Surgery Clinics of North America, 28(1), 1–12. doi:10.1016/j.fsc.2019.09.001 Wikipedia

    Aktueller Übersichtsartikel (2020) in Facial Plastic Surgery Clinics of North America. Vergleicht systematisch Laser, Micro-Needling und PRP-Verfahren hinsichtlich Wirksamkeit, Downtime und Komplikationsraten bei Hautverjüngung. Hilfreich für die Einordnung von Micro-Needling im Vergleich zu alternativen Verfahren.

  7. 7
    Dhurat R et al. (2013). A randomized evaluator blinded study of effect of microneedling in androgenetic alopecia. International Journal of Trichology, 5(1), 6–11. doi:10.4103/0974-7753.114700 WikipediaNachweis der Wirksamkeit bei androgenetischer Alopezie in Kombination mit Minoxidil.

    Randomisierte, evaluator-verblindete klinische Studie im International Journal of Trichology. Zeigt synergistischen Effekt von Micro-Needling plus Minoxidil gegenüber Minoxidil allein bei androgenetischer Alopezie. Belegt die Rolle der Mikrokanäle für die verbesserte Wirkstoffpenetration im Haarfollikel.

  8. 8
    Camirand A, Doucet J (1997). Needle dermabrasion. Aesthetic Plastic Surgery, 21(1), 48–51. doi:10.1007/s002669900081 WikipediaHistorische Pionierarbeit zur Narbennormalisierung durch Nadeltechnik.

    Historische Pionierarbeit (1997) in Aesthetic Plastic Surgery. Erste Beschreibung der Nadel-Dermabrasion zur Narbennormalisierung – gilt als Vorläufer des modernen Micro-Needling. Dokumentiert die Beobachtung, dass Tattoo-Nadeln Narbengewebe reorganisieren können.

  9. 9
    Cohen BE, Elbuluk N (2016). Microneedling in skin of color: A review of uses and efficacy. Journal of the American Academy of Dermatology, 74(2), 348–355. doi:10.1016/j.jaad.2015.09.024 Wikipedia

    Übersichtsartikel im Journal of the American Academy of Dermatology (JAAD). Bewertet Sicherheit und Wirksamkeit von Micro-Needling spezifisch bei dunkleren Hauttypen (Fitzpatrick IV–VI). Wichtig, da Micro-Needling im Gegensatz zu Lasern kein erhöhtes Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung birgt.

  10. 10
    Wikipedia-Autoren. Microneedling – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Umfassender Enzyklopädie-Artikel über Micro-Needling (Collagen Induction Therapy). Beschreibt Geschichte, Wirkmechanismus, Indikationen (Narben, Falten, Alopezie, Hyperpigmentierung), Gerätetypen (Dermaroller, Dermapen) und Sicherheitsaspekte. Gute allgemeinverständliche Einführung.

  11. 11
    Wikipedia-Autoren. Collagen – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Ausführlicher Enzyklopädie-Artikel über Kollagen – das häufigste Strukturprotein im menschlichen Körper. Erklärt die verschiedenen Kollagentypen (I, III, VII), deren Biosynthese durch Fibroblasten und die Rolle bei Hautalterung. Hintergrundwissen für das Verständnis der Kollagenneosynthese durch Needling.

  12. 12
    PubMed / National Library of Medicine. PubMed – Biomedizinische Literaturdatenbank. U.S. National Library of Medicine (NLM). Organisation

    Frei zugängliche Datenbank der U.S. National Library of Medicine mit über 36 Millionen biomedizinischen Fachartikeln. Alle in diesem Artikel zitierten klinischen Studien und Reviews können über PubMed recherchiert und verifiziert werden.

  13. 13
    AWMF. AWMF-Leitlinienregister – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. AWMF e.V.. Organisation

    Offizielles deutsches Leitlinienregister mit S1- bis S3-Leitlinien. Enthaelt relevante Leitlinien zu Wundheilung, Narbenbehandlung und minimalinvasiven dermatologischen Verfahren. Referenz für medizinische Standards bei Micro-Needling-Anwendungen in Deutschland.

  14. 14
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). BfArM – Regulierung von Medizinprodukten. BfArM. Organisation

    Zuständige deutsche Bundesbehörde für die Zulassung und Überwachung von Medizinprodukten, einschließlich Micro-Needling-Geräten (Klasse IIa). Informationen zu CE-Kennzeichnung, Sicherheitsanforderungen und Vigilanz-Meldungen.

Behandlung 03

Radiofrequenz-Needling

Fraktioniertes RF · Thermische Kollagenkontraktion + CIT

Radiofrequenz-Needling (auch: fraktioniertes Radiofrequenz-Needling, FRMN) kombiniert die mechanische Kollageninduktion des Micro-Needling mit der thermischen Energie der Radiofrequenz (RF). Isolierte Nadeln geben RF-Energie gezielt ins Derma ab – unabhängig vom Hautton (Fitzpatrick I–VI). Dies löst eine tiefgreifende thermische Gewebskontraktion (Kollagenkontraktion, -denaturierung und -neosynthese) aus und gilt als eine der effektivsten nicht-operativen Methoden zur Hautstraffung.

Wichtig: Kontraindikationen: Aktive Infektionen, Metallimplantate im Behandlungsbereich, Herzschrittmacher, Schwangerschaft, aktive Akne Grad III–IV, Gerinnungsstörungen, Keloide. Individuelle Beratung erforderlich.

+Medizinische Wirkungsmechanismen

  • Thermische Kollagenkontraktion

    RF-Energie erhitzt dermale Kollagenfasern auf 55–65 °C → sofortige Kontraktion (Tightening-Effekt unmittelbar sichtbar)

  • Kollagen- & Elastinneosynthese

    Thermischer Wundreiz aktiviert Fibroblasten → Langzeit-Kollagenaufbau über 3–6 Monate (Remodelling-Phase)

  • Dermale Verdickung

    Kombinierter Effekt aus CIT + RF verdoppelt dermale Dicke messbar stärker als Mono-Needling allein

  • Adipozytenkontrolle (subdermal)

    Bei tiefer RF-Abgabe (2–3 mm) direkte Wirkung auf subkutanes Fettgewebe – Volumenreduktion durch thermische Lipolyse

  • Neovaskularisation

    VEGF-Ausschüttung fördert Bildung neuer Kapillaren → verbesserte Nährstoffversorgung

  • Schweißdrüsen-Modulation

    Thermische Reduktion von Schweißdrüsenaktivität bei Hyperhidrose (Off-Label)

+Ästhetische Resultate

  • Skin Tightening

    Sofortige und anhaltende Straffung erschlaffter Haut – Studien zeigen Wirksamkeit vergleichbar mit nicht-chirurgischem Lifting

  • Aknenarben

    Überlegene Ergebnisse vs. Standard-Needling bei atrophen Narben (tieferes Remodelling)

  • Poren

    Signifikante Porenverkleinerung durch Stärkung der perifollikulären Kollagenstruktur

  • Dehnungsstreifen

    Verbesserung von Farbe, Textur und Tiefe der Striae

  • Gesichtskontur

    Definierung von Jawline und Wangenbereich durch Straffungseffekt

  • Hautalterung

    Messbarer Anstieg von Hydration, Elastizität und Rauheitsreduktion in klinischen Scores

  • Langzeitwirkung

    Ergebnisse anhalten 12–24 Monate; 3–6 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen empfohlen

Quellen & Studien

  1. 1
    Alexiades-Armenakas M et al. (2008). The spectrum of laser skin resurfacing: Nonablative, fractional, and ablative laser resurfacing. Journal of the American Academy of Dermatology, 58(5), 719–737. doi:10.1016/j.jaad.2008.01.003 Wikipedia

    Umfassender Übersichtsartikel im JAAD (Journal of the American Academy of Dermatology, Impact Factor >15). Klassifiziert das gesamte Spektrum von Laser-Resurfacing-Verfahren: nicht-ablativ, fraktioniert und ablativ. Bietet die Vergleichsbasis, um RF-Needling im Kontext energiebasierter Hautverjüngungsverfahren einzuordnen.

  2. 2
    Gold MH et al. (2014). Fractional radiofrequency treatment in women with cellulite: A randomized controlled trial. Journal of Cosmetic and Laser Therapy, 16(5), 245–249. doi:10.3109/14764172.2014.935545 Wikipedia

    Randomisierte kontrollierte Studie (RCT) im Journal of Cosmetic and Laser Therapy. Weist signifikante Verbesserung des Cellulite-Grades bei Frauen durch fraktionierte RF-Behandlung nach. Hoher Evidenzgrad (Level II) für die Wirksamkeit von RF bei körperlicher Hautstraffung.

  3. 3
    Kim JK et al. (2012). Fractional laser resurfacing for acne scars using a 1,550-nm Er:glass laser. Dermatologic Surgery, 38(8), 1344–1350. doi:10.1111/j.1524-4725.2012.02481.x Wikipedia

    Klinische Studie in Dermatologic Surgery. Evaluiert fraktionierte Laser-Behandlung bei Aknenarben mit 1.550-nm Erbium:Glass-Laser. Dient als Vergleichsreferenz für die Wirksamkeit von RF-Needling gegenüber Laser-Verfahren bei Narbenbehandlung.

  4. 4
    Hantash BM et al. (2009). In vivo histological evaluation of a novel ablative fractional resurfacing device. Lasers in Surgery and Medicine, 41(2), 122–127. doi:10.1002/lsm.20760 WikipediaHistologie: RF-induzierte Denaturierung und anschließende Neosynthese von Kollagen Typ I/III.

    Peer-reviewte In-vivo-Studie in Lasers in Surgery and Medicine. Liefert histologische Evidenz für RF-induzierte thermische Denaturierung von Kollagenfasern bei 55–65 Grad C und die anschließende Neosynthese von Kollagen Typ I und III über 3–6 Monate. Zentraler Wirksamkeitsnachweis für RF-Needling.

  5. 5
    Weiss RA et al. (2006). Clinical experience with light-based and laser treatments of the aging face. Dermatologic Surgery, 32(6), 831–837. doi:10.1111/j.1524-4725.2006.32175.x Wikipedia

    Klinischer Erfahrungsbericht in Dermatologic Surgery. Dokumentiert langjaehrige klinische Erfahrungen mit licht- und laserbasierten Behandlungen der alternden Gesichtshaut. Bietet Vergleichsdaten zu Patientenzufriedenheit und Behandlungsergebnissen verschiedener Energiequellen.

  6. 6
    Taub AF, Tucker RD, Palange A (2012). Facial tightening with an advanced 4-MHz monopolar radiofrequency device. Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology, 5(4), 37–44. PubMed Wikipedia

    Klinische Studie im Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology (frei zugänglich über PubMed Central). Evaluiert Gesichtsstraffung mit monopolarem 4-MHz-RF-Gerät. Dokumentiert messbare Hautstraffung und Kollagenremodelling mittels Ultraschall-Messung der Hautdicke.

  7. 7
    Verner I (2016). Clinical evaluation of the efficacy and safety of fractional bipolar radiofrequency for the treatment of moderate to severe acne scars. Dermatologic Therapy, 29(1), 24–27. doi:10.1111/dth.12271 WikipediaWirksamkeit bei Aknenarben durch RF-Needling.

    Klinische Bewertungsstudie in Dermatologic Therapy. Untersucht spezifisch die Wirksamkeit und Sicherheit fraktionierter bipolarer Radiofrequenz bei mittelschweren bis schweren Aknenarben. Zeigt überlegene Ergebnisse gegenüber Standard-Needling durch tieferes thermisches Remodelling.

  8. 8
    Omi T, Numano K (2014). The role of the CO2 laser and fractional CO2 laser in dermatology. Laser Therapy, 23(1), 49–60. doi:10.5978/islsm.14-RE-01 Wikipedia

    Übersichtsartikel in Laser Therapy. Beschreibt die Rolle des CO2-Lasers und fraktionierten CO2-Lasers in der Dermatologie. Dient als Vergleichsbasis für RF-Needling: RF bietet ähnliche Tiefenwirkung bei geringerem Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH), besonders bei Fitzpatrick IV–VI.

  9. 9
    Fitzpatrick R, Geronemus R, Goldberg D et al. (2003). Multicenter study of noninvasive radiofrequency for periorbital tissue tightening. Lasers in Surgery and Medicine, 33(4), 232–242. doi:10.1002/lsm.10225 Wikipedia

    Multizentrische klinische Studie in Lasers in Surgery and Medicine. Frühe Landmark-Studie zur nicht-invasiven RF-Hautstraffung im periorbitalen Bereich. Etablierte die Grundlage für die thermische Kollagenkontraktion als Wirkmechanismus bei RF-Geräten.

  10. 10
    Brightman L et al. (2009). Ablative and fractional ablative lasers. Dermatologic Clinics, 27(4), 479–489. doi:10.1016/j.det.2009.08.009 Wikipedia

    Übersichtsartikel in Dermatologic Clinics. Systematische Darstellung ablativer und fraktioniert-ablativer Laserverfahren in der ästhetischen Dermatologie. Erklärt das Prinzip der fraktionierten Energieabgabe, das auch dem RF-Needling zugrunde liegt.

  11. 11
    Wikipedia-Autoren. Radiofrequency skin tightening – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Enzyklopädie-Artikel über Radiofrequenz-Hautstraffung. Erklärt das physikalische Prinzip (Wechselstrom im MHz-Bereich erzeugt Gewebewärme durch Ionenbewegung), verschiedene Gerätetypen (monopolar, bipolar, fraktioniert) und klinische Anwendungen. Allgemeinverständliche Einführung in die RF-Technologie.

  12. 12
    Wikipedia-Autoren. Collagen – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Umfassender Enzyklopädie-Artikel über Kollagen. Erklärt Kollagentypen (I, III, VII), Tripelhelix-Struktur, thermische Denaturierungstemperatur (ca. 60 Grad C) und Biosynthese durch Fibroblasten. Essenzielles Hintergrundwissen für das Verständnis der thermischen Kollagenkontraktion beim RF-Needling.

  13. 13
    PubMed / National Library of Medicine. PubMed – Biomedizinische Literaturdatenbank. U.S. National Library of Medicine (NLM). Organisation

    Frei zugängliche Datenbank der U.S. National Library of Medicine. Ermöglicht die Recherche und Verifikation aller in diesem Artikel zitierten klinischen Studien zu RF-Needling, Hautstraffung und Kollagenremodelling.

  14. 14
    AWMF. AWMF-Leitlinienregister – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. AWMF e.V.. Organisation

    Offizielles deutsches Leitlinienregister. Enthaelt S2k-Leitlinien zu Narbenbehandlung und ästhetisch-dermatologischen Verfahren, die auch für RF-Needling-Indikationen (Aknenarben, Hautlaxität) relevant sind.

  15. 15
    U.S. Food and Drug Administration (FDA). FDA – Zulassung energiebasierter ästhetischer Geräte. U.S. FDA. Organisation

    US-amerikanische Zulassungsbehörde für Medizinprodukte. RF-Needling-Geräte wie Morpheus8 und Intensif sind FDA-cleared für Hautstraffung und Narbenbehandlung. Die FDA-Clearance bietet eine unabhängige Sicherheits- und Wirksamkeitsbewertung.

Behandlung 04

Hydra-Glow Treatment

ab 99 € · Hydradermabrasion · Saugen · Infusion · LED

Das Hydra-Glow Treatment ist eine mehrphasige Gesichtsbehandlung, die auf dem Prinzip der Hydradermabrasion basiert. Im Unterschied zur klassischen Kristall-Mikrodermabrasion arbeitet das System mit einem geschlossenen Wasserkreislauf: Gleichzeitiges Exfoliieren, Absaugen und Einschleusen von Wirkstofflösungen ermöglicht eine intensive Reinigung und Wirkstoffversorgung ohne Hautirritationen. Die Behandlung ist für alle Hauttypen geeignet und liefert sofort sichtbare Ergebnisse.

+Medizinische Wirkmechanismen

  • Hydradermabrasion

    Gleichzeitige mechanische Abrasion und Flüssigkeitszufuhr – weniger Mikrotrauma als trockene Mikrodermabrasion, schnellere Regeneration

  • Salizylsäure-Phase (2%)

    Keratolytischer Effekt – löst Korneozytenbrücken im Stratum corneum; antikomedogen; antimikrobiell gegen Cutibacterium acnes

  • Glykolsäure-Phase (10%)

    AHA-induzierte Keratolyse, Stimulation der Fibroblasten, Erhöhung der Hyaluronsäureproduktion in der Dermis

  • Hyaluronsäure-Infusion

    Penetration von Hyaluronsäure-Fragmenten in Epidermis/Dermis → messbare Steigerung des Hautturgor und Hydrationswerts

  • LED-Lichttherapie (optional)

    Rotlicht (630 nm): Fibroblastenaktivierung, Kollagenstimulation; Blaulicht (415 nm): antimikrobiell; NIR (830 nm): Gewebereparatur

  • Lymphatische Stimulation

    Vakuumtechnik des Geräts aktiviert lymphatischen Fluss – entstauend, abschwellend

+Ästhetische Resultate

  • Sofort-Glow

    Unmittelbar sichtbar strahlender, ebenmäßiger Teint nach einer Sitzung

  • Tiefenreinigung

    Porentiefe Entfernung von Talg, Keratinpfropfen und Mikropartikeln

  • Feuchtigkeitsboost

    Messbare Steigerung des Stratum-corneum-Wassergehalts um bis zu 50% nach Behandlung

  • Textur

    Glattere Hautoberfläche, feinere Poren, verbesserte Lichtreflexion

  • Teint-Ausgleich

    Reduktion von Hyperpigmentierung und Rötungen durch Exfoliation

  • Well-Aging-Effekt

    Langfristige Stimulation der Kollagensynthese bei regelmäßiger Anwendung

  • Kein Downtime

    Keine Rötung oder Schuppung – direkt gesellschaftsfähig nach Behandlung

Quellen & Studien

  1. 1
    Karimipour DJ et al. (2010). Microdermabrasion with and without 4% hydroquinone cream for the treatment of taxane-associated hyperpigmentation. Dermatologic Surgery, 36(6), 825–831. doi:10.1111/j.1524-4725.2010.01559.x Wikipedia

    Klinische Studie in Dermatologic Surgery. Untersucht Mikrodermabrasion mit und ohne 4% Hydroquinon-Creme bei Taxan-assoziierter Hyperpigmentierung. Liefert Evidenz für die Wirksamkeit mechanischer Exfoliation bei Pigmentstörungen – übertragbar auf die Hydradermabrasion im Hydra-Glow Treatment.

  2. 2
    Freedman BM (2009). Hydradermabrasion: An innovative modality for nonablative facial rejuvenation. Journal of Cosmetic Dermatology, 8(2), 137–141. doi:10.1111/j.1473-2165.2009.00439.x WikipediaKlinische Evaluation der Hydradermabrasion – sofortige Verbesserungen bei Textur, Hydration und Teint.

    Peer-reviewte klinische Studie im Journal of Cosmetic Dermatology. Erste systematische Evaluation der Hydradermabrasion als eigenständiges nicht-ablatives Verfahren zur Gesichtsverjüngung. Dokumentiert sofortige, messbare Verbesserungen bei Hauttextur, Hydration und Teint-Gleichmäßigkeit. Zentrale Referenz für das Hydra-Glow Treatment.

  3. 3
    Ahn HH, Kim IH (2009). Whitening effect of salicylic acid peels in Asian patients. Dermatologic Surgery, 32(3), 372–375. doi:10.1111/j.1524-4725.2006.32072.x Wikipedia

    Klinische Studie in Dermatologic Surgery. Untersucht den Aufhellungseffekt von Salizylsäure-Peelings (2%) bei asiatischen Hauttypen (Fitzpatrick III–IV). Evidenz für die keratolytische und teintausgleichende Wirkung der Salizylsäure-Phase im Hydra-Glow Treatment.

  4. 4
    Bernstein EF et al. (2001). Glycolic acid treatment increases type I collagen mRNA and hyaluronic acid content of human skin. Dermatologic Surgery, 27(5), 429–433. doi:10.1046/j.1524-4725.2001.00234.x WikipediaGlykolsäure erhöht Kollagen Typ I-mRNA und Hyaluronsäure in vivo.

    Peer-reviewte Originalstudie in Dermatologic Surgery. Weist mittels Biopsie-Analyse nach, dass topische Glykolsäure (10%) die Kollagen-Typ-I-mRNA-Expression und die dermale Hyaluronsäureproduktion signifikant steigert. Direkte Evidenzbasis für die Glykolsäure-Phase im Hydra-Glow Treatment.

  5. 5
    Papakonstantinou E, Roth M, Karakiulakis G (2012). Hyaluronic acid: A key molecule in skin aging. Dermato-Endocrinology, 4(3), 253–258. doi:10.4161/derm.21923 PubMed Wikipedia

    Open-Access-Review in Dermato-Endocrinology (frei zugänglich über PubMed Central). Umfassende Darstellung der Hyaluronsäure als Schlüsselmolekül der Hautalterung: Rolle für Hydration, Elastizität, Gewebestruktur und Wundheilung. Erklärt, warum die HA-Infusion im Hydra-Glow Treatment so wirksam ist.

  6. 6
    Avci P et al. (2013). Low-level laser (light) therapy (LLLT) in skin: Stimulating, healing, restoring. Seminars in Cutaneous Medicine and Surgery, 32(1), 41–52. PubMed WikipediaLED-/Photobiomodulation-Evidenz: Fibroblastenaktivierung, Kollagensynthese, antimikrobielle Effekte.

    Hochzitierter Review in Seminars in Cutaneous Medicine and Surgery (frei zugänglich via PMC). Umfassende Evidenz für LED-Photobiomodulation: Rotlicht (630 nm) aktiviert Fibroblasten und stimuliert Kollagensynthese, Blaulicht (415 nm) wirkt antimikrobiell gegen C. acnes, Nahinfrarot (830 nm) fördert Gewebereparatur. Stützt die optionale LED-Phase im Hydra-Glow Treatment.

  7. 7
    Sadick N (2008). Handheld LED array device in the treatment of acne vulgaris. Journal of Drugs in Dermatology, 7(4), 347–350. WikipediaLED-Blaulicht (415 nm) – klinische Wirksamkeit gegen Cutibacterium acnes.

    Klinische Studie im Journal of Drugs in Dermatology. Weist die Wirksamkeit von LED-Blaulicht (415 nm Wellenlänge) gegen Cutibacterium acnes bei Akne vulgaris nach. Relevant für die antimikrobielle LED-Komponente im Well-Aging-Protokoll des Hydra-Glow Treatments.

  8. 8
    Hamdan S et al. (2018). Microcurrent stimulation: efficacy overview. Journal of Cosmetic Dermatology, 17(3), 337–343. doi:10.1111/jocd.12460 Wikipedia

    Übersichtsartikel im Journal of Cosmetic Dermatology. Fasst die Evidenz zur Mikrostromstimulation in der ästhetischen Dermatologie zusammen: Muskeltonisierung, ATP-Steigerung und Proteinsyntheseförderung. Ergaenzende Technologie zum Hydradermabrasion-System.

  9. 9
    Wikipedia-Autoren. HydraFacial – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Enzyklopädie-Artikel über HydraFacial, das bekannteste Hydradermabrasion-System. Beschreibt die patentierte Vortex-Fusion-Technologie, den mehrstufigen Behandlungsablauf (Reinigung, Peeling, Extraktion, Infusion) und die weltweite Verbreitung. Allgemeinverständliche Einführung in das Konzept hinter dem Hydra-Glow Treatment.

  10. 10
    Wikipedia-Autoren. Hyaluronic acid – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Ausführlicher Enzyklopädie-Artikel über Hyaluronsäure (Hyaluronan). Erklärt die chemische Struktur (Glykosaminoglykan), das enorme Wasserbindungsvermögen (bis zum 1000-Fachen des Eigengewichts), die Rolle in der extrazellulären Matrix und dermatologische Anwendungen. Hintergrundwissen für die HA-Infusionsphase.

  11. 11
    PubMed / National Library of Medicine. PubMed – Biomedizinische Literaturdatenbank. U.S. National Library of Medicine (NLM). Organisation

    Frei zugängliche Datenbank der U.S. National Library of Medicine. Ermöglicht die Recherche und Verifikation aller zitierten klinischen Studien zu Hydradermabrasion, Hyaluronsäure und LED-Therapie.

  12. 12
    AWMF. AWMF-Leitlinienregister – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. AWMF e.V.. Organisation

    Offizielles deutsches Leitlinienregister mit evidenzbasierten Leitlinien zu dermatologischen Erkrankungen. Enthaelt relevante Leitlinien zu Akne, Rosacea und Hauttumoren, die Indikationsbereiche des Hydra-Glow Treatments beruehren.

  13. 13
    EU Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS). SCCS – Sicherheitsbewertungen kosmetischer Inhaltsstoffe. Europäische Kommission. Organisation

    Wissenschaftlicher Ausschuss der EU-Kommission für Verbrauchersicherheit. Bewertet die Sicherheit kosmetischer Inhaltsstoffe wie Glykolsäure, Salizylsäure und Hyaluronsäure. Offizielle Referenz für die Sicherheit der im Hydra-Glow Treatment verwendeten Wirkstofflösungen.

Behandlung 05

Lashlifting

55 € · Wimpernwelle · Keratin-Lifting

Lashlifting (auch: Lash Lift, Wimpernwelle) ist eine semi-permanente Behandlung, bei der die eigenen Wimpern dauerhaft aufgekrümmt werden. Anders als herkömmliche Wimpernzangen wirkt das Lifting chemisch auf die Keratin-Disulfidbrücken der Haarstruktur ein und fixiert die neue Krümmungsform durch einen Neutralisationsschritt dauerhaft. Das Ergebnis: natürlich angehobene, optisch längere und voluminösere Wimpern – ohne tägliches Make-up.

+Biochemische Grundlage

  • Disulfidbrücken-Chemie

    Das Lifting-Mittel (häufig Thioglykolat oder Cysteamin) reduziert Cystin-Disulfidbrücken im Haarkeratin zu freien Thiolgruppen – das Haar wird temporär plastisch verformbar

  • Fixierung (Neutralisation)

    Oxidationsmittel (H₂O₂) re-oxidiert die Thiolgruppen in neuer Position → Disulfidbrücken schließen sich neu, Form ist dauerhaft fixiert

  • Keratin-Behandlung (optional)

    Nachfolgende Keratinmaske füllt die Haarstruktur mit hydrolysiertem Keratin auf – verbessert Glanz, Flexibilität und Belastbarkeit der Wimper

  • Haltbarkeit

    6–8 Wochen, entspricht dem natürlichen Wimpernwachstumszyklus (Anagen → Telogen ~90 Tage)

+Ästhetische Vorteile

  • Längere Wimpern

    Optisch längere und vollere Wimpern ohne Extensions

  • Größere Augen

    Augen wirken größer und wacher (Hebung des optischen Lidwinkels)

  • Natürliches Ergebnis

    Natürliches Ergebnis – ideal für Make-up-freie Looks

  • Kombinierbar

    Kombinierbar mit Wimpernfärbung für maximalen Kontrast

  • Kein täglicher Aufwand

    Kein täglicher Aufwand mit Wimpernzange oder Mascara

  • Schonend

    Kein Eigengewicht wie bei Extensions – schont natürliche Wimpern

  • Vielseitig

    Geeignet für gerade, kurze und schwer anzuhebende Wimpern

Quellen & Studien

  1. 1
    Robbins CR (2012). Chemical and Physical Behavior of Human Hair, 5. Aufl.. Springer Berlin Heidelberg. doi:10.1007/978-3-642-25611-0 WikipediaStandardwerk zur Haarchemie: Disulfidbrücken-Chemie, Thioglykolat-Reaktionen, Keratin-Struktur.

    Umfassendes akademisches Standardwerk (5. Auflage, Springer-Verlag). Behandelt die gesamte Haarchemie: Keratin-Primärstruktur, Disulfidbrücken (Cystin-Bindungen), Reduktions-Oxidations-Mechanismus von Thioglykolat und Cysteamin sowie die Physik der Haarverformung. Zentrale Referenz für das Verständnis der biochemischen Grundlage des Lashliftings.

  2. 2
    Bolduc C, Shapiro J (2001). Hair care products: Waving, straightening, conditioning, and coloring. Clinics in Dermatology, 19(4), 431–436. doi:10.1016/S0738-081X(01)00195-4 WikipediaPermanentwellen-Chemie, Oxidationsmittel, Haarstruktur – übertragbar auf Wimpernlifting-Mechanismus.

    Peer-reviewter Fachartikel in Clinics in Dermatology. Erklärt die Chemie von Permanentwellen (Reduktion mit Thioglykolat, Formgebung, Oxidation mit H2O2), Glattungsverfahren und Konditionierung. Der beschriebene Reduktions-Oxidations-Mechanismus ist direkt auf das Wimpernlifting übertragbar.

  3. 3
    Khumalo NP et al. (2010). "Relaxers" damage hair: Evidence from amino acid analysis. Journal of the American Academy of Dermatology, 62(3), 402–408. doi:10.1016/j.jaad.2009.04.062 Wikipedia

    Peer-reviewte Studie im JAAD (Journal of the American Academy of Dermatology). Weist mittels Aminosäure-Analyse nach, dass chemische Relaxer die Haarstruktur schädigen können. Relevant für die korrekte Dosierung und Einwirkzeit beim Lashlifting – zu lange Kontaktzeiten oder zu hohe Konzentrationen führen zu Proteinverlust und Wimpernschwäche.

  4. 4
    Fölster-Holst R, Nast A (2016). Kontaktallergien durch Kosmetika und Pflegeprodukte. AWMF-Leitlinie Nr. 013-055. PubMed Wikipedia OrganisationRelevanz: Thioglykolat-Kontaktallergie – Hinweise für Aufklärungspflicht und Patchtest-Empfehlung.

    Evidenzbasierte AWMF-Leitlinie (S2k) zu Kontaktallergien durch Kosmetika und Pflegeprodukte. Behandelt spezifisch die Thioglykolat-Sensibilisierung als häufige Kontaktallergie bei Friseur- und Kosmetikberufen. Enthaelt Empfehlungen zu Patchtest-Durchführung und Aufklärungspflicht – direkt anwendbar auf Lashlifting-Behandlungen.

  5. 5
    Zviak C (1986). The Science of Hair Care. Marcel Dekker, New York. WikipediaKlassisches Referenzwerk zur Chemie von Haarumformungsverfahren.

    Klassisches Fachbuch (Marcel Dekker Verlag, New York). Frühe umfassende Darstellung der Chemie von Haarumformungsverfahren: Wellen, Glätten, Fixieren. Obwohl älter (1986), sind die beschriebenen chemischen Grundprinzipien (Thiol-Disulfid-Austausch) unverändert gültig und bilden die Basis aller modernen Lifting-Formulierungen.

  6. 6
    Wikipedia-Autoren. Lash lift – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Enzyklopädie-Artikel über Lash Lift (Wimpernwelle). Beschreibt das Verfahren, die verwendeten Chemikalien (Thioglykolat, Cysteamin), den Ablauf (Softener, Formgebung, Fixierung) und die typische Haltbarkeit (6–8 Wochen). Allgemeinverständliche Einführung für Kundinnen und Interessierte.

  7. 7
    Wikipedia-Autoren. Keratin – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Ausführlicher Enzyklopädie-Artikel über Keratin – das Strukturprotein von Haaren, Wimpern, Nägeln und Haut. Erklärt die Alpha-Helix-Struktur, Disulfidbrücken-Vernetzung und die Rolle von Cystein. Hintergrundwissen für das biochemische Verständnis des Lashlifting-Mechanismus.

  8. 8
    PubMed / National Library of Medicine. PubMed – Biomedizinische Literaturdatenbank. U.S. National Library of Medicine (NLM). Organisation

    Frei zugängliche Datenbank der U.S. National Library of Medicine. Ermöglicht die Recherche zu Haarchemie, Thioglykolat-Sicherheit und Kontaktallergien im Zusammenhang mit kosmetischen Wimpernbehandlungen.

  9. 9
    EU Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS). SCCS – Sicherheitsbewertung von Thioglykolat in Kosmetika. Europäische Kommission. Organisation

    Der wissenschaftliche Ausschuss der EU-Kommission hat die Sicherheit von Thioglykolsäure und deren Salzen in Haarbehandlungsmitteln bewertet (SCCS/1224/09). Gibt Höchstkonzentrationen und Anwendungsbedingungen vor, die auch für Lashlifting-Produkte gelten.

Behandlung 06

Browlifting

55 € · Brow Lamination · Augenbrauen-Welle

Das Browlifting (Brow Lamination) ist ein semi-permanentes Verfahren zur Neuausrichtung und Formgebung der Augenbrauen. Die Härchen werden chemisch aufgeweicht, in die gewünschte Richtung positioniert und dauerhaft fixiert. Das Ergebnis sind geordnete, vollere und definierte Augenbrauen, die täglich sorglos gebürstet werden können – ohne Make-up oder Augenbrauenstift.

+Biochemische Grundlage & Hautphysiologie

  • Identischer Mechanismus wie Lashlifting

    Thioglykolat- oder Cysteamin-basierter Softener öffnet Disulfidbrücken im Haarkeratin der Brauenhaare

  • Formgebung durch Bürstrichtung

    Haare werden in Wuchsrichtung gebürstet/aufgestellt und durch Neutralisationsmittel dauerhaft in neuer Position fixiert

  • Hautsensibilität

    Augenbrauenbereich ist empfindlich – Kontaktzeit und Mittelkonzentration sind bei dünnen, feinen Haaren sorgfältig zu dosieren

  • Keratin-Nachbehandlung

    Stärkt Haarstruktur, erhöht Flexibilität und Glanz der fixierten Härchen

  • Haltbarkeit

    4–6 Wochen; abhängig von Haarbehandlungen, Hautpflegeroutine (keine Ölprodukte über Brauen)

+Ästhetische Resultate

  • Vollere Brauen

    Optisch dichtere, vollere Augenbrauen durch Überlappung der Haare

  • Definiertes Brauenbild

    Definiertes Brauenbild ohne täglichen Aufwand mit Puder oder Pomade

  • Verjüngender Effekt

    Hebt und öffnet optisch die Augenpartie – verjüngender Effekt

  • Lücken kaschieren

    Kaschiert Lücken und unregelmäßigen Haarwuchs

  • Definierter Brauenbogen

    Definierter Brauenbogen durch richtungsgebende Positionierung

  • Kombinierbar

    Ideal kombinierbar mit Augenbrauen-Färbung oder Henna-Brows

  • Natürliches Ergebnis

    Natürliches, strukturiertes Ergebnis – kein Plastik- oder Make-up-Look

Quellen & Studien

  1. 1
    Robbins CR (2012). Chemical and Physical Behavior of Human Hair, 5. Aufl.. Springer. doi:10.1007/978-3-642-25611-0 WikipediaGrundlagenwerk: Keratin-Chemie, Disulfidbrücken, Wellen-/Fixiermittel-Mechanismus – vollständig übertragbar auf Brow Lamination.

    Akademisches Standardwerk (5. Auflage, Springer-Verlag). Behandelt die gesamte Haarchemie einschließlich Keratin-Primärstruktur, Disulfidbrücken-Vernetzung und Reduktions-Oxidations-Mechanismen von Thioglykolat und Cysteamin. Die beschriebenen Prinzipien sind vollständig auf die Brow Lamination übertragbar, da Augenbrauenhaare dieselbe Keratinstruktur aufweisen.

  2. 2
    European Commission – SCCS (2010). Opinion on Thioglycolic Acid and its Salts. SCCS/1224/09. EU Scientific Committee. PubMed Wikipedia OrganisationOffizielle EU-Bewertung der Sicherheit von Thioglykolat in Haarbehandlungsmitteln.

    Offizielles Gutachten des EU Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS) zur Sicherheit von Thioglykolsäure und deren Salzen in kosmetischen Mitteln. Legt Höchstkonzentrationen fest (11% für Haarprodukte, 8% für Wimpern-/Brauenprodukte), definiert Anwendungsbedingungen und bewertet das Sensibilisierungspotenzial. Maßgebliche regulatorische Referenz für Browlifting-Produkte in der EU.

  3. 3
    Lyakhovitsky A et al. (2014). Chemical hair relaxing leading to permanent hair damage. International Journal of Trichology, 6(2), 69–72. doi:10.4103/0974-7753.138590 WikipediaRelevanz: Empfehlungen zu Kontaktzeiten und Produktstärken bei empfindlichen Haaren.

    Peer-reviewte Studie im International Journal of Trichology. Dokumentiert permanente Haarschädigung durch übermäßige chemische Relaxer-Anwendung mittels elektronenmikroskopischer Analyse. Leitet Empfehlungen zu maximalen Kontaktzeiten und Produktstärken ab – besonders relevant für das Browlifting, da Augenbrauenhaare feiner und empfindlicher als Kopfhaar sind.

  4. 4
    Draelos ZD (2010). Cosmetic Dermatology: Products and Procedures. Wiley-Blackwell. WikipediaKapitel über semi-permanente Haarbehandlungen und Keratin-Konditionierung.

    Umfassendes Lehrbuch der kosmetischen Dermatologie (Wiley-Blackwell Verlag). Enthaelt Kapitel über semi-permanente Haarbehandlungen, Keratin-Konditionierung und Nachbehandlung. Erklärt den Nutzen von hydrolysiertem Keratin zur Haarstrukturstaerkung – Grundlage für die Keratin-Nachbehandlung beim Browlifting.

  5. 5
    Wikipedia-Autoren. Brow lift – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Enzyklopädie-Artikel über den Brow Lift. Beschreibt sowohl chirurgische als auch nicht-chirurgische Methoden zur Anhebung der Augenbrauen. Die nicht-chirurgische Variante (Brow Lamination) nutzt chemische Umformung statt operativer Eingriffe. Allgemeinverständlicher Überblick über verschiedene Browlifting-Methoden.

  6. 6
    Wikipedia-Autoren. Keratin – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Ausführlicher Enzyklopädie-Artikel über Keratin. Erklärt die Proteinstruktur (Alpha-Helix, Coiled-Coil), die Rolle von Cystin-Disulfidbrücken für die Haarform und den biochemischen Mechanismus der chemischen Umformung. Hintergrundwissen für das Verständnis des Browlifting-Mechanismus.

  7. 7
    PubMed / National Library of Medicine. PubMed – Biomedizinische Literaturdatenbank. U.S. National Library of Medicine (NLM). Organisation

    Frei zugängliche Datenbank der U.S. National Library of Medicine. Ermöglicht die Recherche zu Haarchemie, Augenbrauenmorphologie und Sicherheit chemischer Kosmetikprodukte im Augenbereich.

  8. 8
    AWMF. AWMF-Leitlinienregister – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. AWMF e.V.. Organisation

    Offizielles deutsches Leitlinienregister. Enthaelt die S2k-Leitlinie zu Kontaktallergien (Nr. 013-055), die Empfehlungen zu Patchtest-Durchführung und Allergenidentifikation bei kosmetischen Produkten (einschließlich Thioglykolat) gibt.

  9. 9
    Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). BfR – Sicherheit kosmetischer Mittel. Bundesinstitut für Risikobewertung. Organisation

    Deutsches Bundesinstitut für Risikobewertung. Bewertet die Sicherheit kosmetischer Mittel und deren Inhaltsstoffe für Verbraucher. Relevante Stellungnahmen zu Thioglykolat und Cysteamin in Kosmetikprodukten.

Behandlung 07

Wimpernverlängerung

Extensions · 1:1 Classic & Volume

Wimpernextensions (Wimpernverlängerung) sind semi-permanente, künstliche Wimpernhaare, die mit Cyanoacrylat-Kleber einzeln an die natürlichen Wimpern gebondet werden. Die Anwendung erfordert höchste Präzision: jede Extension wird an genau einer natürlichen Wimper befestigt, ohne Kontakt zur Haut. Das Ergebnis sind dramatisch längere, vollere oder natürlichere Wimpern – individuell konfigurierbar nach Material, Länge, Krümmung und Stärke.

+Materialien, Klebstoffchemie & Sicherheit

  • Extension-Material

    PBT (Polybutylenterephthalat) – synthetische Kunstseide, alternativ Nerz- oder Seidenwimpern (vegan: Synthetik); hypoallergen, leicht, biegbar

  • Kleber (Cyanoacrylat)

    Ethyl- oder Butylcyanoacrylat polymerisiert durch Luftfeuchtigkeit; Aushärtezeit 1–3 Sekunden; vollständige Polymerisation nach 24 Stunden

  • Augensicherheit

    Bonding ausschließlich am Haarschaft (mind. 0,5 mm von der Haut entfernt) – kein Kontakt mit Cornea oder Konjunktiva; professionelle Anwendung essentiell

  • Allergierisiko

    Cyanoacrylat-Allergie selten (ca. 1–2%), jedoch möglich; Formaldehyd-Spuren in manchen Klebern (Sensibilisierungspotenzial); Patchtest empfohlen

  • Gewicht

    0,02–0,05 mg pro Extension (Classic); Volume-Fans < 0,1 mg; kein signifikantes Mehrgewicht für natürliche Wimper bei korrekter Applikation

  • Wimpernwachstumszyklus

    Auffüllen alle 3–4 Wochen empfohlen; Verlustrate ca. 2–5 Wimpern/Tag im natürlichen Telogen-Exogen-Übergang

+Ästhetische Resultate & Individualisierung

  • Länge

    6–17 mm Extensionslänge; Wahl je nach natürlicher Wimpernlänge (max. 3 mm mehr für Gesundheit der Naturwimper empfohlen)

  • Krümmung (Curl)

    J, B, C, CC, D, DD – von natürlich bis extrem geschwungen; Wahl nach Augenform und gewünschtem Effekt

  • Stärke (Diameter)

    0,03–0,25 mm; Classic: 0,10–0,20 mm; Volume: 0,03–0,07 mm (ultrafein für Fächertechnik)

  • Looks

    Natural, Open Eye, Cat Eye, Dolly Eye, Kim K-Style – individuell angepasst auf Augenform

  • Teint-Angleichung

    Dunklere Extensions lassen Augen größer wirken ohne Eyeliner; kaschieren helle oder dünne Wimpern

  • Lebensstil-Benefit

    Erhebliche Zeitersparnis beim Morgen-Make-up; wasserfest (bei normalem Kontakt)

Quellen & Studien

  1. 1
    Amano H, Ngan V (2015). Allergic contact dermatitis from eyelash extensions. Australasian Journal of Dermatology, 56(3), e65–e67. doi:10.1111/ajd.12208 WikipediaUntersuchung von Kontaktdermatitis durch Cyanoacrylat-Kleber bei Wimpernextensions.

    Peer-reviewter Fallbericht im Australasian Journal of Dermatology. Dokumentiert allergische Kontaktdermatitis durch Cyanoacrylat-Kleber bei Wimpernextensions mit Patchtest-Bestätigung. Wichtig für die Allergie-Aufklärung und Patchtest-Empfehlung vor Erstanwendung von Wimpernverlängerungen.

  2. 2
    Bourns AK et al. (2013). Eyelash extensions: a review of associated complications. Eye (London), 27(11), 1329. doi:10.1038/eye.2013.175 WikipediaÜbersicht ophthalmologischer und dermatologischer Komplikationen durch Extensions.

    Systematische Übersicht in der ophthalmologischen Fachzeitschrift Eye (Nature Publishing Group). Klassifiziert alle bekannten Komplikationen durch Wimpernextensions: allergische Kontaktdermatitis, Blepharitis, Keratokonjunktivitis, Traktionsalopezie und Cornea-Verletzungen. Bietet evidenzbasierte Grundlage für Sicherheitshinweise und korrekte Applikationstechnik.

  3. 3
    Slodownik D et al. (2010). Eyelash extension and contact allergy. Contact Dermatitis, 63(5), 305–306. doi:10.1111/j.1600-0536.2010.01797.x Wikipedia

    Peer-reviewter Fallbericht in Contact Dermatitis (Wiley). Dokumentiert eine Kontaktallergie gegen Cyanoacrylat-Kleber bei Wimpernverlängerungen. Identifiziert Formaldehyd-Spuren als zusätzlichen Sensibilisierungsfaktor in manchen Klebstoffformulierungen. Unterstreicht die Bedeutung formaldehyd-armer Klebstoffe.

  4. 4
    Guin JD (2000). Eyelid dermatitis: a report of 215 patients. Contact Dermatitis, 42(6), 309–318. doi:10.1034/j.1600-0536.2000.042006309.x Wikipedia

    Umfangreiche retrospektive Analyse in Contact Dermatitis mit 215 Patienten mit Liddermatitis. Identifiziert die häufigsten Auslöse (Kosmetika, Metallallergene, Konservierungsstoffe) und liefert Differentialdiagnosen. Wichtige Referenz zur Abgrenzung extensionsbedingter Beschwerden von anderen Lid-Erkrankungen.

  5. 5
    Draelos ZD (2015). Eyeconic concerns with cosmetics. Journal of Cosmetic Dermatology, 14(2), 97–98. doi:10.1111/jocd.12143 Wikipedia

    Editorial im Journal of Cosmetic Dermatology von der renommierten Dermatologin Zoe Diana Draelos. Beleuchtet Sicherheitsaspekte bei Augen-Kosmetika (Mascara, Eyeliner, Wimpernkleber) und Wimpernbehandlungen. Formuliert Empfehlungen für die sichere Anwendung im empfindlichen Augenbereich.

  6. 6
    Aumond S, Bitton E (2018). The eyelash follicle features and anomalies: A review. Contact Lens and Anterior Eye, 41(3), 297–305. doi:10.1016/j.clae.2018.02.001 WikipediaDetaillierte Analyse des Wimpernfollikels, Wachstumszyklus und Längencharakteristika.

    Peer-reviewter Übersichtsartikel in Contact Lens and Anterior Eye. Detaillierte anatomische Analyse des Wimpernfollikels: Wachstumsphasen (Anagen 30–45 Tage, Katagen 15 Tage, Telogen ~100 Tage), durchschnittliche Länge (8–12 mm), Dichte (90–160 Wimpern/Oberlid) und Anomalien. Essenzielles Grundlagenwissen für die korrekte Extension-Auswahl.

  7. 7
    Tung R et al. (2014). Cyanoacrylate skin tape in dermatology procedures. Dermatologic Surgery, 40(3), 249–257. doi:10.1111/dsu.12404 WikipediaCyanoacrylat-Chemie, Polymerisationsmechanismus, Biokompatibilität.

    Peer-reviewter Fachartikel in Dermatologic Surgery. Beschreibt die Cyanoacrylat-Chemie im Detail: anionischer Polymerisationsmechanismus durch Luftfeuchtigkeit, verschiedene Cyanoacrylat-Typen (Methyl-, Ethyl-, Butyl-, Octyl-) und deren Biokompatibilität. Erklärt die chemische Grundlage des Extension-Klebers.

  8. 8
    Wikipedia-Autoren. Eyelash extensions – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Umfassender Enzyklopädie-Artikel über Wimpernverlängerungen. Beschreibt Materialien (Synthetik, Nerz, Seide), Techniken (Classic 1:1, Volume, Mega-Volume), Krümmungsbezeichnungen (J, B, C, D), Klebstofftypen und Pflegehinweise. Allgemeinverständliche Einführung für Kundinnen und Interessierte.

  9. 9
    Wikipedia-Autoren. Cyanoacrylate – Wikipedia-Enzyklopädie-Artikel. Wikipedia, The Free Encyclopedia. Wikipedia

    Ausführlicher Enzyklopädie-Artikel über Cyanoacrylate. Erklärt die chemische Struktur, den Polymerisationsmechanismus (anionische Kettenpolymerisation durch Hydroxylionen), verschiedene Derivate und medizinische Anwendungen. Hintergrundwissen für das Verständnis der Extension-Klebstoffchemie.

  10. 10
    PubMed / National Library of Medicine. PubMed – Biomedizinische Literaturdatenbank. U.S. National Library of Medicine (NLM). Organisation

    Frei zugängliche Datenbank der U.S. National Library of Medicine. Ermöglicht die Recherche und Verifikation aller zitierten ophthalmologischen und dermatologischen Studien zu Wimpernextensions, Kontaktallergien und Cyanoacrylat-Sicherheit.

  11. 11
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). BfArM – Kosmetik-Überwachung. BfArM. Organisation

    Zuständige deutsche Bundesbehörde für die Überwachung kosmetischer Mittel. Wimpernkleber unterliegen der EU-Kosmetikverordnung 1223/2009. Das BfArM überwacht die Sicherheit und bearbeitet Meldungen unerwünschter Wirkungen.

  12. 12
    EU Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS). SCCS – Sicherheitsbewertungen kosmetischer Inhaltsstoffe. Europäische Kommission. Organisation

    Wissenschaftlicher Ausschuss der EU-Kommission für Verbrauchersicherheit. Bewertet die Sicherheit von Inhaltsstoffen in Wimpernklebern (Cyanoacrylat, Formaldehyd-Abspaltungsprodukte) und legt Grenzwerte für Augenanwendungen fest.

Technologie & Equipment

Verwendete Geräte

Die Qualität der verwendeten Geräte ist entscheidend für Sicherheit, Reproduzierbarkeit und klinische Wirksamkeit. Im Folgenden sind die eingesetzten Technologien mit ihren technischen Parametern und wissenschaftlichen Referenzen aufgeführt.

Micro-Needling

Elektrischer Needling-Pen

Dermapen / Dr.Pen Klasse

Oszillierender Nadelkopf mit kontrollierbarer Eindringtiefe und Frequenz für standardisierte perkutane Kollagenindukion.

Nadelanzahl12–36 Nadeln
Nadeltiefe0,25 – 2,5 mm
Frequenzbis 120 Hz
MaterialChirurgenstahl, steril, Einweg
ZertifizierungCE Medizinprodukt Kl. IIa

Radiofrequenz-Needling

Fraktioniertes RF-Gerät

Morpheus8 / Intensif Klasse

Bipolare Radiofrequenzenergie durch isolierte Goldnadeln – gezielte thermische Zone bei kontrollierter Tiefe, unabhängig vom Fitzpatrick-Phototyp.

RF-Frequenz1 MHz (bipolar)
Nadeltiefe0,5 – 4,0 mm
Energie10 – 50 W
Zieltemperatur55 – 65 °C (koagulativ)
NadeltypVergoldet, isoliert (non-insulated tip)
Indikation HautFitzpatrick I–VI

Hydra-Glow Treatment

Hydradermabrasion-System

HydraFacial / AquaFacial Klasse

Mehrstufiges Vakuum-Exfoliation-System mit simultaner Wirkstoffinfusion, Patented-Vortex-Technologie und optionalem LED-Aufsatz.

TechnologieVortex-Fusion / Aqua-Peel
VakuumEinstellbar 0–600 mmHg
LED-Wellenlängen415 nm / 630 nm / 830 nm
WirkstofffläschchenGlycolsäure, SA, HA, Peptide
ReinigungstiefeEpidermis + Follikelöffnung

Lash & Brow Lifting

Lifting-Kit & Schablonen

Zertifiziertes Kosmetiksystem

Professionelle Lifting-Systeme mit Silikon-Shields in verschiedenen Krümmungsgraden, thioglykolat-/cysteaminbasierte Formulierungen, Neutralisator und Keratin-Versiegelung.

WirkstoffCysteamin / Thioglykolat
NeutralisatorH₂O₂ (Oxidation)
Shield-GrößenXS / S / M / L / XL
HaltbarkeitWimpern 6–8 Wo. / Brauen 4–6 Wo.
EU-KonformitätEU-Kosmetikverordnung 1223/2009

Wimpernverlängerung

Extension-Kleber & Applikationsset

Professionelle Cyanoacrylat-Klebstoffe in verschiedenen Trocknungsgeschwindigkeiten, PBT-Synthetik-Extensions, Tweezers (isoliert, gebogen, gerade) und Gel-Patches.

KleberbasisEthyl-Cyanoacrylat
Aushärtezeit1–3 Sekunden
Extension-MaterialPBT (Polybutylenterephthalat)
Diameter Classic0,10 – 0,20 mm
Diameter Volume0,03 – 0,07 mm

Ergänzende Technologie

Vergrößerungslampe & Hautanalyse

Lupenleuchte mit Kaltlicht und UV-Lichtmodul zur Hautbildanalyse vor jeder Behandlung – ermöglicht exakte Typbestimmung und Indikationsstellung.

Vergrößerung5× Diopter
LichtmodiWeißlicht / UV (Woods-Lampe)
AnwendungHautanalyse, Ausreinigung, Extensions